Peter Köhne

Ärztliche Leitung, Ausbilder und Supervisor

Arzt, Psychiater/ Psychotherapeut, Innere Medizin (su)

  • 1956 geboren in der Ukraine als Sohn einer Physiologie-Professorin und eines Ingenieurs
  • 1972 - 79 Studium der Humanmedizin, Ukraine
  • Zusatzqualifikation in Hypnotherapie, Suchttherapie, Alternativmedizin (su)
  • 1980 - 89 ärztliche Leitung des Bezirksdienstes für Suchterkrankungen (stationär und ambulant), Ukraine
  • 1985 - 89 privatärztliche Praxis für Psychotherapie mit Schwerpunkt Hypnose und Alternativmedizin, Ukraine
  • 1991 - 92 ärztliche Leitung des Suchtzentrums Lebensfreude e.V., Quedlinburg
  • 1992 - 93 Stationsarzt am Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Neinstedter Anstalten
  • Seit 01/93 ärztlicher Mitarbeiter der FELSENLAND KLINIK DAHN, Fachkrankenhaus für psychotherapeutische Medizin und Hypnose
  • Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Psychotherapie in Würzburg, Mainz und Tübingen
  • Weiterbildung in tiefenpsychologisch-analytisch orientierte Psychotherapie
  • Weiterbildung in Provokativer Therapie nach Frank Farrelly (USA)
  • 1996 Gründung und Ausbildungsleitung des “Instituts für Angewandte Hypnose“
  • Seit 1997 Privatpraxis für Psychotherapie mit Schwerpunkt Hypnose, Bruchweiler-Bärenbach
  • Ab 2000 leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt der FELSENLAND KLINIK DAHN, Fachkrankenhaus für psychotherapeutische Medizin und Hypnose
  • Seit 2007 Dozent des ZAEN, Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V., Freudenstadt
  • Seit 10/2009 ständiger Hypnosesupervisor des therapeutischen Teams der FELSENLAND KLINIK DAHN

 

Portrait

Alles begann 1963, als Peter Köhne erstmals in seiner Heimat, der Ukraine, mit Hypnose konfroniert wurde.
Eine außergewöhnliche Erfahrung mit Wolf G. Messing, einer der faszinierendsten Gestalten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: er hatte ihn als siebenjährigen Buben mit Kopf und Fersen - steif wie ein Brett - zwischen zwei Stühle gelegt und sich auf ihn gesetzt. Dieses Erlebnis (selbst eine kataleptische Brücke zu sein) sollte ihn nie wieder loslassen.

Er widmete sich dem Thema Hypnose auch während seines Medizinstudiums. Dabei beschäftigte er sich als Sohn einer Universitätsprofessorin für Physiologie vor allem mit den einschlägigen Forschungsergebnissen des russischen Mediziners und Physiologen Iwan Pawlow. In diesem Rahmen konnte er erste Erfahrungen an Hunden und Hühnern, die sich natürlich nicht verbal, sondern über andere Sinneskanäle hypnotisieren ließen.

Was bei den Tieren als Totstellungsreflex bezeichnet wird, ist laut Köhne auch bei den Menschen ein angeborener Schutz- und Abwehrmechanismus, der uns in die Lage versetzt, extreme Situationen wie einen Flugzeugabsturz oder eine Vergewaltigung zu überleben: es erfolgt eine Dissoziation. Und genau das entspricht dem Prinzip der Hypnose.

Er entwickelte schon früh Interesse an der Psychoanalyse und den Schriften von Sigmund Freud, der sich auch der Hypnose bediente. Doch als Kliniker suchte er später nach Möglichkeiten, Hypnose in einer wirkungsvolleren Weise einzusetzen. Schließlich wandte er sich dem Konzept der Hypnoanalyse von Erika Fromm und L. Wolberg zu, das durch richtige Anwendung der Hypnose wirkungsvoller und schneller bei der Arbeit an Problemen helfen kann als die Psychoanalyse.

In der Felsenland Klinik Dahn, im Jahre 1956 von dem Chirurgen Heinrich Bick gegründet, hatte dessen Sohn und Nachfolger Klaus Bick als erster Deutscher die Hypnoanalyse aus den USA eingeführt. Peter Köhne, der seit 1993 dort tätig ist, und viele Jahre als leitender Arzt dort tätig war, hat unzählige Hypnoanalysen (auch mit Borderline-Patienten) durchgeführt.

Viele weitere Elemente, wie etwa die Provokative Therapie nach Frank Farrelly oder Systemische Therapie fließen in sein Behandlungkonzept mit ein und runden es ab.

Bis heute arbeitet er hypnotherapeutisch in seinen Praxen in Bruchweiler-Bärenbach sowie in Wiesbaden und schöpft aus den jahrzehntelangen Erfahrungen in den Kliniken, in seinen Praxen und natürlich aus seinem ereignisreichen Leben allgemein. Im Institut für Angewandte Hypnose gibt er diese Erfahrungen und sein Wissen voller Leidenschaft, Begeisterung und Humor an seine Kolleginnen und Kollegen weiter.

Credo: "Jeder Mensch trägt die Lösung - wenn auch meist unbewusst - in sich selbst."